Karl-Maria Guth: Erzählungen aus dem Biedermeier III Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Eduard Mörike (1804-1875): Lucie Gelmeroth Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848): Westfälische Schilderungen Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848): Bei uns zulande auf dem Lande Berthold Auerbach (1812-1882): Brosi und Moni Jeremias Gotthelf (1797-1854): Die schwarze Spinne Friedrich Hebbel (1813-1863): Anna Friedrich Hebbel (1813-1863): Die Kuh Jeremias Gotthelf (1797-1854): Barthli der Korber Berthold Auerbach (1812-1882): Barfüßele Berlin 2013. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Carl Spitzweg, Der Sonntagsspaziergang, 1841. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

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